Gericht gibt MEL-Anleger Recht

23. Juni 2010, 17:41
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Werbefolder habe Anleger in die Irre geführt - Bank beruft

Wien - Im Fall der Anlegerklagen gegen die Meinl Bank gibt es ein weiteres Urteil, das dieses Mal zugunsten des Anlegers ausgefallen ist. Das Handelsgericht Wien verurteilte die Bank vergangenen Sommer dazu, die MEL-Papiere zurückzunehmen und dem Kläger das investierte Kapital (11.000 Euro) samt Zinsen zu ersetzen.

Die Bank ging in Berufung und blitzte nun beim Oberlandesgericht Wien ab. Dieses bestätigte, die Bank habe durch den Werbefolder die Anleger in den Irrtum geführt. Die Meinl Bank verweist darauf, dass bei ordnungsgemäßer Beratung kein Irrtum vorgelegen sei und zieht vor den Obersten Gerichtshof. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 24.6.2010)

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