Google Chrome erhält PDF-Support

18. Juni 2010, 13:11
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PDFs werden ohne zusätzliches Plug-In im Browser angezeigt – Entwicklerversion gestartet

Google hat bekannt gegeben, seinen Chrome-Browser mit Unterstützung zur direkten Anzeige von PDF-Dateien zu erweitern. In Zukunft soll es nicht mehr notwendig sein, ein eigenes Plug-In zu installieren. Die Funktion kann vorerst über den Developer Channel getestet werden.

Über neue API

Wie Adobes Flash Player soll auch das PDF-Feature über das neue API für Browser Plug-Ins NPAPI/Pepper integriert werden. Nutzer müssen das PDF-Feature nicht manuell aktualisieren, Update werden von Google automatisch geliefert. PDF-Files sollen laut Google so nahtlos wie HTML-Seiten gerendert werden. So soll Zoomen oder die Suchfunktion auch für PDFs funktionieren.

Verfügbar über Developer-Channel

Allerdings stehen noch nicht alle Funktionen wie sie von Adobe Reader bekannt sind, bereit. Google will dafür mit Adobe zusammenarbeiten. Die PDFs werden aus Sicherheitsgründen ebenso wie Websites in eine Sandbox gesetzt. Bei Bedarf können Files auch im Adobe Reader geöffnet werden. Der PDF-Support kann vorerst über den Chrome Developer Channel für Windows und Mac ausprobiert werden. Die Linux-Version soll demnächst nachfolgen. (red)

 

  • Für PDF-Anzeige in Chrome soll in Zukunft kein zusätzliches Plug-In mehr notwenig sein.
    foto: google

    Für PDF-Anzeige in Chrome soll in Zukunft kein zusätzliches Plug-In mehr notwenig sein.

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