Microsoft steigert Gewinne

16. April 2003, 18:45
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Neues Lizenzprogramm und Windows XP treiben Umsatz in die Höhe

Der US-Softwareriese Microsoft hat im dritten Quartal seines Geschäftsjahres 2003 mehr verdient als allgemein erwartet wurde. Der Nettogewinn stieg von 2,74 Mrd. Dollar oder 25 Cent Pro Aktie in der Vergleichsperiode des Vorjahres auf 2,79 Mrd. Dollar oder 26 Cent pro Aktie. Analysten hatten mit einem Gewinn von 24 Cent gerechnet. Auch beim Umsatz konnte der Konzern deutlich zulegen. Dieser stieg um acht Prozent auf 7,84 Mrd. Dollar, teilte das Unternehmen mit. Für das Schlussquartal wurden die Erwartungen allerdings etwas zurückgenommen.

Wermutstropfen XBox

CFO John Connors geht davon aus, im laufenden vierten Quartal einen Umsatz von 7,8 bis 7,9 Mrd. Dollar zu erzielen. Die starke Performance im dritten Quartal führte Microsoft vor allem auf ein neues Lizenz-Programm, steigende Verkäufe des Betriebssystems Windows XP und einem deutlichen Plus von 21 Prozent bei den Server-Auslieferungen zurück. Einziger Wermutstropfen war der rückläufige Absatz der Spielekonsole Xbox. Trotzdem blieb Connors für die Zukunft nur gedämpft optimistisch. Laut seiner Einschätzung ist auch im kommenden Geschäftsjahr keine Nachfragebelebung zu erwarten. Im Gegensatz zu optimistischeren Analystenprognosen rechnet Microsoft 2003/04 mit einem Gewinn zwischen 1,04 und 1,06 Dollar je Aktie. Der Umsatz soll 33,1 bis 33,8 Mrd. Dollar erreichen. (pte)

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