Dennis Quaid verklagt Pharmakonzern

26. Mai 2010, 10:08
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Babies wären fast an Überdosis gestorben, weil Firma MedikamentenDosis nicht genau angab

Los Angeles  - US-Schauspieler Dennis Quaid (56) hat den Hersteller des Blutverdünners Heparin auf Schadensersatz verklagt, wie der kalifornische Sender KTLA am Dienstag berichtete. Der Hollywoodstar reichte die Klage gegen das Unternehmen Baxter Healthcare Corporation in Deerfield (Illinois) ein. Quaids neugeborene Zwillinge waren im November 2007 an einer Überdosis des Mittels fast gestorben.

Schlechte Verpackungsbeschriftung

Quaid wirft dem Konzern vor, dass unterschiedliche Heparin-Konzentrationen nicht deutlich genug auf der Verpackung der Ampullen angegeben worden sei. Das habe im Krankenhaus zu einer Verwechslung mit einer gefährlichen Überdosis geführt.

Intensivstation nach Medikament

Die damals knapp zwei Wochen alten Zwillinge Thomas Boone und Zoe Grace waren wegen einer Infektion in Behandlung. Im Cedars-Sinai Krankenhaus in Los Angeles wurden ihnen versehentlich 10.000 Einheiten des Blutverdünners Heparin verabreicht, statt der für Babys vorgeschriebenen zehn Einheiten. Die Kinder mussten im kritischen Zustand auf der Intensivstation betreut werden.

Schadenersatz

Quaid und seine Frau Kimberly einigten sich vor einem Jahr mit dem Krankenhaus auf Schadenersatz für jedes Baby in Höhe von 250.000 Dollar. Die Eltern hatten zuvor bereits eine Entschädigung in Höhe von 750.000 Dollar erhalten.

Von Leihmutter ausgetragen

Die Quaid-Zwillinge wurden von einer Leihmutter ausgetragen. Der Schauspieler hat zudem einen 18-jährigen Sohn, Jack Henry, aus seiner Ehe mit der Schauspielerin Meg Ryan. (APA)

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    Dennis Quaid und Ehefrau Kimberly

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