SBO: Analysten erwarten Rückgänge

18. Mai 2010, 14:49
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Wien - Analysten erwarten für die am Mittwoch zur Veröffentlichung anstehenden Erstquartalszahlen des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment (SBO) deutliche Rückgänge beim Umsatz und noch stärkere Einbrüche bei den Ergebnissen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die Experten der Raiffeisen Centrobank (RCB), Erste Group und UniCredit schätzen den Umsatz im Auftaktquartal 2010 durchschnittlich auf 63,0 Mio. Euro. Zu den ersten drei Monaten 2009 würde dies einen Rückgang von mehr als 20 Prozent bedeuten. Einen Einbruch von fast 70 Prozent auf 5,0 Mio. Euro ergibt die Konsensusprognose für das Betriebsergebnis (Ebit). Im etwa selben Ausmaß sollten des Vorsteuerergebnis (earnings before taxes, ebt) und der Nettogewinn (net profit after minorities) auf 4,1 Mio. bzw. 2,7 Mio. Euro zusammenschrumpfen.

Im Vergleich zum vierten Quartal 2009 sehen die Wertpapierspezialisten jedoch eine gestiegene Rentabilität. Auch sollte der Auftragseingang im Vergleich zum Vorquartal wieder gestiegen sein. "Die Lage stabilisiert sich langsam und es gibt graduelle Verbesserungen", sagte ein Analyst auf APA-Anfrage. Die prognostizierten Ergebniseinbrüche werde mit einer reduzierten Kapazitätsauslastung begründet. (APA)

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