US-Ölpreis klar im Minus

4. Mai 2010, 14:05
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Goldpreis mit freundlicher Tendenz

Wien - Der Ölpreis hat am frühen Dienstagnachmittag mit klaren Abschlägen gegenüber dem Vortag tendiert. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juni 84,87 Dollar und damit rund 1,5 Prozent weniger als am Montag. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 87,54 Dollar gehandelt. Das waren 1,57 Prozent weniger als am Vortag.

Der festere US-Dollar sowie die schwächer tendierenden europäischen Aktienmärkte wurden von Marktteilnehmern zur Begründung für die Abschläge angeführt. Besser als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten, freundliche Aktienmärkte sowie die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hatten bei feiertagsbedingt dünnen Handelsvolumina am Montag noch für steigende Ölpreise gesorgt, berichteten die Commerzbank-Analysten.

Der Markt scheint zumindest kurzfristig mit weiter steigenden US-Lagerbeständen zu rechnen. Die heute nach Handelsschluss vom American Petroleum Institute (API) zur Veröffentlichung anstehenden Lagerdaten dürften dies nach Meinung der Commerzbank-Analysten bestätigen.

Der Goldpreis zeigte sich mit freundlicher Tendenz. Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.184,25 Dollar und damit höher zum Freitag-Vormittags-Fixing von 1.175,25 Dollar. In Euro gerechnet hat Gold die Marke von 900 Euro je Feinunze überschreiten können.

Marktteilnehmer zweifeln offensichtlich daran, dass das finanzielle Rettungspaket für Griechenland die Schuldenkrise in der Euro-Zone lösen wird und kaufen weiterhin Gold als Absicherung, hieß es dazu von der Commerzbank. Das Edelmetall profitiert von seinem Status als "sicherer Hafen" und dürfte daher weiter in Richtung 1.200 Dollar je Feinunze und darüber hinaus steigen, hieß es in einer aktuellen Studie weiter. (APA)

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