Diskussion um den Ring-Radweg

10. April 2003, 19:57
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Vor elf Jahren erstelltwurde das Verbesserungs-Konzept für Wien erstellt - Teile davon sollen nun umgesetzt werden

Wien - Ein Konzept für die Verbesserung des Ring-Radweges wurde schon vor elf Jahren erstellt - jetzt sollen Teile davon umgesetzt werden.

Roten Querbalken statt Rumpelbeläge

Bei Kreuzungen am Schottenring, bei der Mölkerbastei, am Burgtheater oder in Akademiestraße sollen aufgemalte Dreiecke und Rufzeichen zu Vorsicht animieren. Die "Überfahrten" selbst sollen mit roten Querbalken hervorgehoben werden. An neuralgischen Stellen sollen Richtungspfeile und "Haifischzähne" warnen. Der frühere Plan, Radfahrer mit Rumpelbelägen einzubremsen, wurde aufgegeben.

Vielbefahrene Kreuzungen Opernring/Operngasse wird nicht saniert

Die Grünen protestierten am Donnerstag, dass eine der meistbefahrenen und gefährlichsten Kreuzungen - nämlich jene an der Ecke Opernring/Operngasse - nicht ins Sanierungsprogramm aufgenommen wurde. Der Ringradweg solle grundsätzlich in die Nebenfahrbahn verlegt werden und am Opernweg solle man gleich damit beginnen, forderte der Grüne Klubobmann Christoph Chorherr.

Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker erklärte: Bei einer weiteren Zunahme des Radverkehrs am Ring werde man in ein paar Jahren wieder neue Lösungen überlegen müssen. (aw, frei, DER STANNDARD Printausgabe 11.4.2003)

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