Mindestens 35 Tote nach Dammbrüchen

13. März 2010, 11:44
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Tausende Menschen vor Überschwemmungen im Südosten des Landes in Sicherheit gebracht - Nasarbajew deutet Ermittlungen gegen Damm-Betreiber an

Almaty - Die Zahl der Hochwassertoten im südlichen Kasachstan ist nach Behördenangaben vom Samstag auf 35 gestiegen. Östlich der Hauptstadt Almaty brach am Donnerstag nahe der chinesischen Grenze unter dem Druck von Niederschlägen und Tauwetter außerdem ein Damm; eine zwei Meter hohe Flutwelle zerstörte vollständig das 3.000-Einwohnerdorf Kysyl-Agasch.

Präsident Nursultan Nasarbajew sagte am Samstag, der Besitzer des Damms müsse mit Ermittlungen rechnen, ob er genügend Vorsorge hinsichtlich des Frühjahrshochwassers betrieben habe. Dem Katastrophenschutzministerium hielt er vor, nicht angemessene Sicherheitsvorkehrungen für die Wasserversorgung in Kasachstan getroffen zu haben.

In Kysyl-Agasch waren unterdessen mehr als 600 Einsatzkräfte unter Leitung von Katastrophenschutzminister Wladimir Boschko dabei, den Schaden festzustellen, Notunterkünfte aufzustellen und die Menschen zu versorgen. (APA)

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