LAE: STANDARD Platz 1 bei Akademikern

10. März 2010, 16:26
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Fast ein Drittel der Entscheidungsträger mit Uni-Abschluss lesen den STANDARD - Rang 1 unter Österreichs Blättern - 20,1 Prozent der Entscheider lesen STANDARD, Tendenz steigend - "Die Presse" 17,3

Wien - Sie verdienen im Schnitt 3.300 Euro netto im Monat, sind 47, arbeiten dafür 50 Stunden pro Woche. Zwei Drittel von ihnen haben zumindest Matura, 39 Prozent Hochschulabschluss. Drei Viertel sind Männer, zwei Drittel definieren sich als politisch liberal, zwei Drittel von ihnen arbeiten auf der ersten Führungsebene. Und sie verantworten zusammengenommen mehr als 610 Milliarden Euro Jahresumsatz und gut 40 Milliarden jährlich an Investitionen: Österreichs Entscheidungsträger.

DER STANDARD legt zu

538.000 Vertreter dieser Spezies macht die Leseranalyse Entscheidungsträger (LAE) in Österreich aus. 4011 hat sie repräsentativ ausgewählt und befragt. Vor allem über ihren Medienkonsum. Schließlich stehen hinter der Studie 17 Verlage von STANDARD bis Styria ("Kleine Zeitung", "Wirtschaftsblatt", "Presse"), von "Tiroler Tageszeitung" bis "Niederösterreichische Nachrichten", von "Krone" bis "News".

Die Leserzahlen des STANDARD in der LAE zeigen schon 2003 geradlinig nach oben: 17,9 Prozent der Entscheidungsträger nannten ihn damals als ihre ständige Lektüre, 2005 dann 18,8 Prozent, 2007 19,5 und in der aktuellen Leseranalyse für 2009 20,1 Prozent.

Die Kurve der "Presse" weist ab 2005 nach unten: 20,3 Prozent, dann 2007 18 und 2009 nun 17,3 Prozent Reichweite bei Österreichs Entscheidungsträgern.

Die Sonntagsausgabe der "Presse" beschert der Styria-Zeitung übrigens nummerisch um 0,3 Prozentpunkte höhere Werte am Wochenende: 2007 lasen ihre Samstagausgabe 28,8 Prozent der Entscheidungsträger. 2009 liegt ihre Wochenendnettoreichweite mit der zusätzlichen Ausgabe bei 29,1 Prozent. Dem STANDARD weist die LAE für 2009 am Wochenende 32,3 Prozent Reichweite bei Entscheidern aus.

Geschlechter-Gleichgewicht

DER STANDARD erzielt bei weiblichen und männlichen Entscheidungsträgern eine ausgewogene Reichweite von jeweils 20 Prozent. Alle anderen Qualitätszeitungen zeigen einen Männerüberhang.

Unter Österreichs Entscheidungsträgern mit Uni-Abschluss nimmt der STANDARD Rang 1 ein: Die LAE bescheinigt ihm 29,8 Prozent Reichweite in dieser Zielgruppe, der "Presse" 26,7 Prozent, dem "Kurier" 24 und der "Krone" 21,2.

Die gewaltigen Leserzahlen der "Krone" in Österreichs gesamter Bevölkerung - mehr als 40 Prozent laut Media-Analyse - machen sie fast automatisch auch zum Riesen unter den Entscheidungsträgern.

Im Vergleich zur LAE 2007 ging die Reichweite der "Krone" allerdings statistisch signifikant zurück. Jenseits der statistischen Schwankungsbreite legten unter den täglichen Medien nur die "Tiroler Tageszeitung" und die "Süddeutsche Zeitung" zu.

Der "Spiegel" legte gegenüber 2007 bei Entscheidungsträgern signifikant zu, "News" und "Wirtschaftswoche" verloren.

Die monatlichen Wirtschaftsmagazine "trend" und "Gewinn" (und dessen Ableger "Top Gewinn") büßten Reichweite ein. Ebenso das Industriemagazin. (fid/DER STANDARD, Printausgabe, 11.3.2010)

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