Android hilft künftig bei flotter 3D-Entwicklung

9. März 2010, 14:54
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Neue Version des Native Development Kits bringt Unterstützung für OpenGL ES 2.0 - Anwendungen laufen ab Android 2.0

Wer Anwendungen für Googles mobiles Betriebssystem Android vornimmt, nutzt gemeinhin Java als Entwicklungssprache, so ist es zumindest vom Hersteller konzipiert. Seit Mitte des vergangenen Jahres bietet das Unternehmen aber auch eine Alternative: Für alle jene Fälle, in denen die eigene Java Virtual Machine Dalvik nicht die nötige Performance liefert, gibt es ein Native Development Kit, das die Entwicklung von nativem Code in C/C++ ermöglicht.

3D

Mit einer neuen Version erweitert man das NDK nun um Funktionen, von denen wohl vor allem die Spielentwicklung profitieren dürfte: Der OpenGL ES 2.0-Support ermöglicht den Zugriff auf die 3D-Funktionen des Betriebssystems, konkret erlaubt er die Vertex- und Fragment-Shader mit Hilfe der GLSL Shading Language anzusprechen. Zusätzlich hat man auch die verwendete Compiler-Version aktualisierte, die Nutzung der gcc 4.4 sollte die Erstellung von kompakterem Code ermöglichen, bisher kam hier die gcc 4.2.1 zum Einsatz.

Ablauf

Der Veröffentlichungszeitpunkt ist übrigens kein Zufall, findet doch vom 9.-13. März die Games Developer Conference 2010 in San Francisco statt. Google hofft darauf dort neue EntwicklerInnen für Android begeistern zu können, da kommt NDK r3 gerade recht. Mit dem 3D-Support erstellte Programme setzen übrigens ein Gerät mit Android 2.0+ voraus. (red, derStandard.at, 09.03.10)

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    Nativer 3D-Support soll die Android-Spieleentwicklung vorantreiben

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