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Die Beziehung zwischen Mensch und Computer

6. März 2010, 13:59

Von 8. bis 13. März wird experimentiert - Vier Künstler führen im Festspielhaus St. Pölten eine Woche lang Versuche zwischen künstlicher und menschlicher Kunst durch

Von 8. bis 11. März steht im Festspielhaus St. Pölten im Rahmen des Cyberlab 2010 die Zusammenführung unterschiedlicher Verbindungsweisen von Menschen und Computern am Programm. Die bei den Performances mitwirkenden Künstler Dominik Busch, Louis Philippe Demers, Georg Hobmeier und Victor Morales rufen mit ihren Experimenten eine Wissens- und Technikgeschichte des Computers auf. Sie untersuchen die Beziehungen zwischen Mensch und Computer und damit zwischen Realität und Virtualität.

Im Lab geht es um die Verbindungen zwischen Künstlichen Welten, Second Life, und der so genannten Wirklichkeit, First Life. Die Frage, wie die Dateneinheiten des Second Life in das First Life einkehren können, steht im Vordergrund.

Roboter und Avatare

Der Berliner Medienkünstler Dominik Busch erprobt in seiner Arbeit unter anderem ein multimediales Tool zur Generierung von Mustern, in das der Benutzer zugleich eingereifen kann. Louis Philippe Demers, Medienkünstler Robotik aus Singapur, entwirft und realisiert Roboter, die als eigene, selbst gesteuerte Welt der Maschinen existieren.

Der österreichische Tänzer und Performer Georg Hobmeier vernetzt sich mit Maschinen auf der Grundlage von elektrischen Impulsen so, dass diese ihn steuern. Avatare, virtuelle Kreaturen, entwirft und steuert der New Yorker Vidoe Game Modifier Victor Morales. Dabei nutzt er Mutationen und Fehler in Programmierungssystemen, die führ ihn einen Beweis für eigenständiges maschinelles Leben darstellen. Wissenschaftlich wird das Lab von Martina Leeker, dramaturgisch von Wolfgang Klüppel begleitet.

Verbindung zu LAN-Party

Am 12. und 13. März werden theatrale Exkursionen durch unterschiedliche Installationen der vier Künstler durchgeführt. In das Lab sind auch Vertreter der LAN-Partys integriert, um sich mit den Künstlern auszutauschen: Die Live-Daten und Geschehnisse der zeitgleich stattfindenden LAN-Party sollen als Steuerungselemente für die künstlerischen Prozesse genutzt werden.

Für Schüler und Jugendliche gibt es am 9. und 11. März während des Labs die Möglichkeit, an Lecture Performances teilzunehmen und somit ausführlicher in die Technologie und in die Arbeitswelten der Künstler einzutauchen.

 

 

 

  • Georg Hobmeier vernetzt sich mit Maschinen auf der Grundlage von elektrischen Impulsen so, dass diese ihn steuern.
    foto: festspielhaus st. pölten

    Georg Hobmeier vernetzt sich mit Maschinen auf der Grundlage von elektrischen Impulsen so, dass diese ihn steuern.

  • Victor Morales aus New York entwirft und steuert Avatare, also virtuelle Kreaturen.
    foto: festspielhaus st. pölten

    Victor Morales aus New York entwirft und steuert Avatare, also virtuelle Kreaturen.

  • Dominik Busch erprobt in seiner Arbeit unter anderem ein multimediales Tool zur Generierung von Mustern, in das der Benutzer zugleich eingereifen kann.
    foto: festspielhaus st. pölten

    Dominik Busch erprobt in seiner Arbeit unter anderem ein multimediales Tool zur Generierung von Mustern, in das der Benutzer zugleich eingereifen kann.

  • Louis Philippe Demers, Medienkünstler Robotik aus Singapur, entwirft und realisiert Roboter, die als eigene, selbst gesteuerte Welt der Maschinen existieren.
    foto: festspielhaus st. pölten

    Louis Philippe Demers, Medienkünstler Robotik aus Singapur, entwirft und realisiert Roboter, die als eigene, selbst gesteuerte Welt der Maschinen existieren.

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