Musiker-Erkrankungen im Fokus

24. Februar 2010, 15:59
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Österreichische Gesellschaft für Musik und Medizin gegründet

Wien - Ob sie der den Bratschisten nachgesagten Langsamkeit abhelfen kann, sei dahingestellt. Sie soll jedenfalls im Musikland Österreich die Prävention und die Therapie bei typischen Musiker-Erkrankungen unterstützen: die soeben neu gegründete Österreichische Gesellschaft für Musik und Medizin (ÖGfMM).

Sei es das Lampenfieber vor großen Auftritten, sei es die einseitige Beanspruchung von Muskelgruppen durch stundenlanges Üben: Laut ÖGfMM waren ein maßgebliches Motiv für die Gründung der Gesellschaft zahlreiche Studien, die belegten, dass eine spezifische Gesundheitsvorsorge für Musiker notwendig ist. Ein Schwerpunkt der Gesellschaft sei die Hilfestellung für physische und psychische Erkrankungen, wie es in einer Aussendung hieß.

Ziele der Gesellschaft sind insbesondere die Veröffentlichung fachspezifischer Informationen für Musiker, der Aufbau eines Helpfinders mit Verbindungen zu allen Fachrichtungen sowie die Organisation fachlicher Arbeitskreise und wissenschaftlicher Veranstaltungen. Außerdem soll es eine Zusammenarbeit mit Berufsorchestern, musikalischen Aufführungsstätten und Ausbildungsinstitutionen geben. (APA)

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