Firefox soll Privacy-Detektor erhalten

2. Februar 2010, 16:18
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Icons in der Adresszeile des Browsers sollen zeigen, was mit den Userdaten geschieht

Die Mozilla Foundation, die Organisation hinter dem Firefox-Browser, will ein System entwickeln, mit dem User einfach erkennen können, wie Websitebetreiber mit ihren Daten umgehen und was damit passiert. Damit sollen die oft kompliziert formulierten und versteckten Privacy-Richtlinien einer Website zusammengefasst und auf den ersten Blick sichtbar gemacht werden, berichtet Cnet.

Icons in Adresszeile

Websitebetreiber sollen nach Mozilla-Vorstellung ihre Privatsphären-Richtlinien in einer standardisierten Form veröffentlichen. In welchen Abstufungen die Bewertungen vergeben werden sollen, muss noch erarbeitet werden. Im Vorfeld wurden acht Kategorien definiert, unter anderem ob eine Website Daten an Dritte weitergibt oder ob die Daten nach der Nutzung gespeichert bleiben. Ziel ist ein leicht verständliches Set an Icons, die in der Adresszeile des Browser angezeigt werden sollen.

Hindernisse

Problematisch dabei ist, dass die Websitebetreiber ihre Privacy-Richtlinien selbst bewerten können sollen. So könnten sich Phishing-Seiten als unbedenklich ausgeben. und ein grünes Icon anzeigen. Auch sei noch abzuklären, für wen das Icon gelten sollte - für den Websitebetreiber oder etwa ein Drittunternehmen hinter den Anzeigen auf der Seite. Überlässt man dem Betreiber einer Website die Bewertung, müsste er gleichzeitig auch die Verantwortung für Dritte übernehmen. (red)

 

  • Vorschlag für Privacy Icons
    grafik: mozilla

    Vorschlag für Privacy Icons

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