"Widerstand" in Russ-Land: Gewerkschaftsprotest gegen Auslagerung

1. Februar 2010, 17:32
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Das Medienhaus habe einen großen Teil der Journalisten, technischen Redakteure und kaufmännischen Angestellten der Vorarlberger Nachrichten mit neuen Dienstverträgen in die vol.live GmbH "gezwungen"

Die Journalistengewerkschaft kündigt "Widerstand" gegen das Vorarlberger Medienhaus von Eugen Russ an, das mit Vorarlberger Nachrichten, Neuer Vorarlberger, Vorarlberg Online und Radio das Land beherrscht.

Das Medienhaus habe einen großen Teil der Journalisten, technischen Redakteure und kaufmännischen Angestellten der Vorarlberger Nachrichten mit neuen Dienstverträgen in die vol.live GmbH "gezwungen". Sie seien so statt nach Journalisten- nach dem ungünstigeren Gewerbekollektivvertrag beschäftigt.

Für die Gewerkschaft während Verhandlungen über einen neuen KV "ein Affront gegenüber beiden Sozialpartnern". Sie droht mit "gewerkschaftlichen Maßnahmen", der Zeitungsverband möge sich distanzieren. (fid, DER STANDARD; Printausgabe, 2.2.2010)

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