ODF wird Dokumentenstandard in Dänemark

1. Februar 2010, 09:25
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Parlament hat sich auf Open Document Format zum Speichern von Dokumenten geeinigt

Die dänische Regierung will ab April 2011 das Open Document Format (ODF) zum Speichern von Dokumenten vorschreiben. Darüber haben sich Parlament und Wissenschaftsminister Ende vergangener Woche geeinigt, wie heise berichtet.

ODF am Vormarsch

Zunächst sollen alle Regierungsstellen das Format einführen. Ob der Standard auch in der regionalen und kommunalen Verwaltung zum Einsatz kommt, soll später entschieden werden. Dänemark schließt sich damit anderen europäischen Ländern wie Frankreich, Schweden, Belgien und Litauen an. Auch die Stadt München verwendet hauptsächlich ODF.

ODF vs. OOXML

ODF wird unter anderem in OpenOffice.org als Standard zum Austausch von Dateien eingesetzt. Seit Office 2007 SP2 wird ODF auch von Microsoft unterstützt. Microsofts eigenes, offenes Formart Office Open XML (OOXML) war vor allem im Zuge des Standardisierungsprozesses 2008 in Kritik geraten. Mehrere Länder und Unternehmen hatten sich gegen eine Standardisierung ausgesprochen. Mit Dänemarks Entscheidung wird OOXML nun weiter zurückgedrängt. (red)

 

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