Preisregen auf ausländische Filme

31. Jänner 2010, 17:03
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Hauptpreise gehen allerdings an US-amerikanische (Ko-)Produktionen: "Restrepo" und "Winter's Bone"

Park City/New York - "Restrepo", eine Doku über US-Soldaten in Afghanistan, und "Winter's Bone", das Drama eines mutigen jungen Mädchens auf der Suche nach dem verschwundenen Vater, haben die Hauptpreise des heurigen Sundance Filmfestivals gewonnen. Mit der Vergabe von Dutzenden Auszeichnungen ging das größte Festival für unabhängige, außerhalb Hollywoods produzierte Filme am Samstagabend in Park City dem Ende zu.

Neben den Journalisten Sebastian Junger aus den USA und dem Briten Tim Hetherington ("Restrepo") sowie der US-Filmemacherin Debra Granik ("Winter's Bone") wurden der Australier David Michod und der Däne Mads Bruegger gefeiert: Michods "Animal Kingdom" zeigt den Zerfall einer Kriminellenfamilie in Melbourne, "The Red Chapel" von Bruegger verschafft einen Einblick in Nordkoreas Alltag.

Weitere Auslandspreise gingen an Regisseure in Peru, Bolivien, Irland und Großbritannien. Festival-Gründer Robert Redford (73) hatte zum Auftakt des diesjährigen Präsentationsreigens gesagt, er wolle vor allem internationale Dokumentarfilme fördern. Von ihnen könne man die Wahrheit über Vorgänge in der Welt erfahren. (APA/red)

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    Debra Granik wurde für "Winter's Bone" ausgezeichnet.

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