Die neuen Lugners heißen Mayer

29. Jänner 2010, 16:26

Wer sind "die Mayers", für die Katie Price gratis zum Opernball kommt und deshalb sogar Lugners Geld ablehnt?

Wien - Herr Baumeister sah schon besser aus: Frauen ("Bambi", "Katzi" ...) laufen Richard Lugner - trotz Maut - mittlerweile rascher davon, als ihm Tiernamen einfallen. Die minderjährige Tochter zieht mit einem Herrn um die Häuser, der die Mama ("Mausi"), Mandi (Bambis - nicht "Bambi") und Nadja abd el Farag ("Naddel") an Discos vermietet und dem Dominic Heinzl zugesteht, "dass er eine Frisur hat, die schlimmer ist, als meine in den 80er-Jahren war". Und die Opernballgäste machen Zores.

Sogar dann, wenn Lugner sie gar nicht bekommt: Als er Katie Price - einst Busenstarlet der Sun - als seinen 2010er-Gast ankündigte, setzte es Dementis und Klagsdrohungen. Und kaum war die Schmach durch die Nachnominierung von Lindsay Lohan halbwegs getilgt, war Frau Price doch ein Ballgast. Allerdings der von Alexander und Irene Mayer. "Sie kommt freiwllig und unbezahlt", schwört Irene Mayer im Gespräch mit dem Standard.

Verblasst hier Lugners Stern? "Der König ist tot - es lebe der König", könnte es tatsächlich bald heißen. Schließlich tritt mit den Mayers ein Paar mit Parallelen zu den "klassischen" Lugners (Richard & "Mausi" Christina) an: Er ist aus der Baubranche (Immobiliendeveloper), sie - wie Mausi - Prokuristin (Pharma).

Mayers sind wie Lugners Fixbesetzung auf dem Adabei-Parkett - und verwechseln dort gern "gewagt" mit "peinlich". Die großen Würfe (Talkshow, Realitysoap oder TV-Internierungslager) fehlen zwar noch, dafür sind sie aber kosmopolitischer als die - äh - "bodenständigen" Lugners.
Frau Price, erzählt Irene Mayer, kenne man von Chariy-Events auf der ganzen Welt. Und die Ball-Idee sei dann bei Elton Johns Oscar-Gala in Hollywood entstanden: "Sie kommt als Freundin. Also selbstverständlich ohne Gage." Der Besuch sei fix, nicht bloß avisiert: "Sie kommt am Mittwoch und wird bis Freitag bleiben."

Auf einen Unterschied zu den amtierenden Lugners legen "die Mayers" allerdings dann doch großen Wert: Ihre (drei) Kinder werden nicht vor die Kameras gezerrt. Ganz im Gegenteil. (Thomas Rottenberg, DER STANDARD, 29.1.2010)

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