Siemens erlitt im ersten Quartal 2009/10 Umsatz- und Auftragsminus

26. Jänner 2010, 12:05
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Auftragseingang schrumpfte um 15 Prozent auf knapp 19 Mrd. Euro

Der deutsche Elektrokonzern Siemens kämpft weiter mit den Folgen der Wirtschaftskrise. Im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres 2009/10 (30. September) sanken die Umsätze des Konzerns im Jahresvergleich um 12 Prozent auf knapp 17,4 Mrd. Euro, wie das Unternehmen am Dienstag zur Hauptversammlung in München mitteilte. Der Auftragseingang schrumpfte um 15 Prozent auf knapp 19 Mrd. Euro. Der Gewinn kletterte dagegen vor allem dank Kostensenkungen in Vertrieb und Verwaltung um fast ein Viertel auf gut 1,5 Mrd. Euro.

Organischer Umsatz

An seinem Ausblick für dieses Geschäftsjahr hielt das Unternehmen fest, auch wenn die Marktbedingungen herausfordernd bleiben dürften. Beim Ergebnis der drei Sektoren Industrie, Energie und Medizintechnik erwartet Siemens im laufenden Geschäftsjahr ein Ergebnis zwischen 6,0 und 6,5 Mrd. Euro. Der Bestelleingang war 2008/09 angesichts der Wirtschaftskrise zwar prozentual zweistellig zurückgegangen, doch wirke der starke Auftragsbestand stabilisierend, erklärte das Unternehmen. Der Umsatz von zuletzt 76,7 Mrd. Euro dürfte deshalb in diesem Jahr organisch lediglich um einen mittleren einstelligen Prozentsatz nachgeben. (APA/dpa)

 

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