Mensch- und Tiermaschine

25. Jänner 2010, 13:06
posten

Roboter können scheinbar alles: sauber machen, Autos zusammenbauen, Häuser bewachen und vieles mehr. Nur das selbstständige, intelligente Denken fällt den Geräten noch schwer

Frage: Woher kommt der Begriff "Roboter"?

Antwort: Er stammt aus einem Science-Fiction-Schauspiel des tschechischen Schriftstellers Karel Èapek aus 1921. Mit dem Begriff wurden darin Maschinen bezeichnet, die statt Menschen arbeiteten. Im Tschechischen heißt "robota" Arbeit. Davon leitet sich also der Begriff Roboter ab.


Frage: Wann gab es die ersten echten Roboter?

Antwort: Erstmals eingesetzt wurden Roboter Anfang der 1960er-Jahre. Erste Erfindungen gab es aber schon im 18. Jahrhundert, darunter etwa einen automatischen Webstuhl. Allerdings gab es da noch keinen Strom: Die Geräte mussten wie Uhren aufgezogen werden.


Frage: Was können Roboter?

Antwort: Mittlerweile gibt es für so ziemlich alles Roboter: zum Staubsaugen, Rasenmähen, zum Lastentransport oder Autos zusammenbauen, Wachroboter, die mit Sensoren ausgestattet sind und Alarm schlagen können. Es gibt Roboter mit mehreren Beinen, die in unwegsamem Gelände vorwärtskommen oder Tauchroboter sowie ihre fliegenden Gefährten, die beispielsweise bei der Suche nach Erdbebenopfern helfen. Es gibt aber auch Tierroboter, die einfach nur als Haustierersatz dienen - und viele andere mehr.


Frage: Sind Roboter intelligent?

Antwort: Zwar sind auf dem Gebiet "künstliche Intelligenz" in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht worden. Dennoch können Roboter meist nur das tun, was man ihnen vorher einprogrammiert oder per Befehl vermittelt hat. Sie sind im Allgemeinen also nicht wirklich intelligent.

Die nächste Ö1-Kinderuni am Sonntag um 17.10 Uhr widmet sich dem Thema "Was können wir von der Französischen Revolution lernen? Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit." Im Standard entfällt sie kommenden Samstag ausnahmsweise. (Gudrun Springer, DER STANDARD, Print-Ausgabe,

 

 

Share if you care.