Cameron überholt und verdreifacht sich

25. Jänner 2010, 12:12
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"Avatar" liegt bei weltweitem Einspielergebnis nur noch zwei Mio. Dollar hinter "Titanic" - Trilogie geplant

Los Angeles - Das Science-Fiction-Spektakel "Avatar" von Regisseur James Cameron hat am Wochenende erneut Massen in die Kinos gelockt. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von nunmehr 1,841 Milliarden Dollar (1,302 Mrd. Euro) liegt "Avatar" nach Angaben von 20th Century Fox nur noch zwei Millionen Dollar hinter dem bisher noch erfolgreichsten Film aller Zeiten: dem Schiffs- und Liebesdrama "Titanic" - ebenfalls von Regisseur Cameron.

Dem 3D-Film werden auch gute Oscar-Chancen eingeräumt. Die Nominierungen für den Oscar werden am 2. Februar bekanntgegeben, die Preise werden am 7. März vergeben.

Aktualisierung der Meldung: Camerons "Avatar" erhält Fortsetzung

Der teuerste und in Kürze auch kommerziell erfolgreichste Film aller Zeiten erhält eine Fortsetzung. "Avatar" sei "auf eine Trilogie ausgelegt", hatte Regisseur James Cameron kürzlich in einem Interview mit MTV in Los Angeles verlauten lassen. Im Gespräch mit der APA bestätigte CentFox Austria heute, Montag, die Fixierung dieser Pläne. "'Avatar 2' wird gemacht und ist beschlossene Sache", so Geschäftsführer Roman Hörmann.

In Österreich nähere sich der Film bereits nach sechs Wochen der Grenze von einer Million Besuchern (bisher rund 900.000) und habe in den heimischen Kinos einen Marktanteil von 40 Prozent, sagte Hörmann. "Das spricht für sich. 'Avatar' wird wahrscheinlich noch lange in den Kinos laufen - und niemand kann derzeit sagen, wo das Ende sein wird." Das Science-Fiction-Spektakel hat bisher weltweit 1,841 Milliarden Dollar eingespielt.

Dass der Film nur aufgrund der höheren Eintrittspreise für 3D-Filme und nicht zwingend aufgrund der herausragenden Besucherzahlen "Titanic" in der ewigen Bestenliste der weltweiten Einspielergebnisse ablösen wird, glaubt Hörmann nicht. Die Ticket-Preise seien zwar höher, aber auch die Kinokarten für Camerons Liebesdrama "Titanic" seien wegen Überlänge damals deutlich teurer gewesen. (APA)

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