Inter bleibt Platzhirsch

24. Jänner 2010, 18:30
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Mourinho-Elf gewann Mailänder Derby trotz numerischer Unterlegenheit - Sneijder sah früh Rot, Ronaldinho vergab Elfer - Cosmi trat zurück

Mailand - Inter Mailand hat mit einem Prestigeerfolg den Vorsprung in der italienischen Fußball-Meisterschaft ausgebaut. Der Spitzenreiter besiegte den Stadtrivalen AC Milan am Sonntagabend mit 2:0 und liegt nun bereits neun Punkte vor den zweitplatzierten "Rossoneri", die allerdings auch ein Spiel weniger ausgetragen haben.

Nach dem Führungstreffer von Milito (10.) sah Inter-Regisseur Sneijder zwar wegen Kritik die Rote Karte (27.), dennoch sorgte Pandev in der 65. Minute für die Entscheidung zugunsten des Titelverteidigers, bei dem Marko Arnautovic auf der Bank saß. In der hektischen Schlussphase wurde Inter-Innenverteidiger Lucio mit Gelb-Rot (92.) ausgeschlossen, den dafür verhängten, von Ronaldinho geschossenen Elfmeter parierte Goalie Julio Cesar.

Garics und Hoffer nicht im Einsatz

Der österreichische Fußball-Teamspieler György Garics war am Sonntag in der italienischen Serie A nur Zuschauer. Der Rechtsverteidiger musste die 0:2-Auswärtsniederlage seines Clubs Atalanta Bergamo gegen Genoa von der Ersatzbank aus miterleben. Die Norditaliener bleiben damit Vorletzter, auf einen Nicht-Abstiegsplatz fehlen drei Punkte.

Der SSC Napoli, Arbeitgeber von Erwin Hoffer, befindet sich dagegen weiter auf dem Vormarsch. Die Neapolitaner feierten in Livorno ohne den am Knöchel verletzten ÖFB-Stürmer einen 2:0-Erfolg und festigten den vierten Tabellenrang.

Cosmi zurückgetreten

Serse Cosmi, der Coach von Livorno, ist am Montag zurückgetreten. Der Trainer des toskanischen Vereins, der erst am Donnerstag Österreichs U20-Teamspieler Jürgen Prutsch unter Vertrag genommen hatte, zog damit die Konsequenzen nach der Heimniederlage gegen SSC Napoli.

Cosmi hatte erst am 20. Oktober des Vorjahres Gennaro Ruotolo, der wegen Divergenzen mit Vereinsboss Aldo Spinelli entlassen worden war, als Coach abgelöst. Livorno liegt nach 21 Runden nur auf Platz 16 der italienischen Serie A. Seit Beginn der Saison haben bereits neun italienische Erstligavereine ihre Trainer gewechselt. (APA)

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    Inter-Spieler feiern, Ronaldinho frustriert.

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