HSBC-Protect-Indexanleihe

22. Jänner 2010, 08:35
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Kurzfristinvestment in den DAX-Index - Von Walter Kozubek

Der Jahresanfang 2010 hat sich aus Sicht der Börsianer nicht schlecht entwickelt. Dennoch sorgen die stark divergierenden Meinungen der Experten, in welche Richtung die Märkte in den nächsten Monaten laufen werden, für eine gewisse Verunsicherung der Anleger.

HSBC bietet derzeit eine Protect-Indexanleihe auf den DAX-Index zur Zeichnung an, die sich wegen ihrer kurzen, nur vier Monate andauernden Laufzeit, als kurzfristiger „Kapitalparkplatz" mit fairem Chance/-Risikoverhältnis eignet.

Der Schlusskurs des DAX-Index des 29.1.10 wird als Startwert für die Indexanleihe fungieren. Bei voraussichtlich 81,50 Prozent des Startwertes (die exakte Höhe wird ebenfalls am 29.1.10 bekannt gegeben - der maximale Wert wird bei 84,50 Prozent liegen) wird sich die Schwelle befinden.

Unabhängig vom Kursverlauf des DAX-Index erhalten Anleger am Ende der Laufzeit einen Zinskupon in Höhe von fünf Prozent p.a. gutgeschrieben.

Wenn der DAX-Index während der gesamten Laufzeit niemals die Schwelle berührt oder unterschreitet, dann wird die Indexanleihe am 7.6.10 mit ihrem Nennwert von 100 Prozent zurückbezahlt.

Auch dann, wenn der DAX-Index innerhalb der kommenden vier Monate die Schwelle berührt oder unterschreitet, wird die Anleihe mit ihrem Nennwert getilgt - sofern der Index am Fälligkeitstag wieder oberhalb des Startwertes notiert.

Verluste werden erst dann entstehen, wenn der DAX die Schwelle berührt oder unterschreitet und am Fälligkeitstag unterhalb des Startwertes notiert. In diesem Fall wird die Anleihe mit der negativen prozentuellen Wertentwicklung des Index zurückbezahlt.

Die HSBC-Protect-Indexanleihe auf den DAX-Index mit ISIN: DE000TB7XFA1, Laufzeit bis 7.6.10, kann noch bis 29.1.10 in einer Stückelung von 1.000 Euro mit 100 Prozent gezeichnet werden.

ZertifikateReport-Fazit: Die HSBC-Protect-Indexanleihe auf den DAX-Index wird dann einen überproportionalen Ertrag erwirtschaften, wenn der Index permanent oberhalb der Schwelle von 81,50 Prozent des Startwertes verbleibt. Auf den ersten Blick mag dieser 18,5-prozentige Sicherheitspuffer als nicht all zu groß erscheinen. Innerhalb von vier Monaten sollte es in einem „normalen" Marktumfeld absolut realistisch sein, dass der Index nicht (basierend auf dem DAX-Stand von 6.000 Punkten) auf 4.890 Punkte oder darunter fällt.

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