Bankbeschäftigte erhalten knapp über ein Prozent

20. Jänner 2010, 09:20
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Einigung bei Banken-KV nach "schwierigen Verhandlungen"

Wien - Nach zähen Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 80.000 Beschäftigten in den heimischen Kreditinstituten hat es am Dienstag eine Einigung gegeben. Die Gehälter werden ab 1. Februar um 0,75 Prozent erhöht, am 1. August kommt noch ein Fixbetrag von 15 Euro dazu, sagte Arbeitnehmer-Chefverhandler Günter Benischek (Betriebsrat Erste Group) im Gespräch mit der APA nach Abschluss der vierten und erfolgreichen Verhandlungsrunde.

Über das Jahr ergibt sich laut Benischek eine durchschnittliche Erhöhung von 1,36 Prozent. Im Jahr davor hatten die Bankangestellten mit im Schnitt 3,7 Prozent plus abgeschnitten. Der Abschluss erfolgt heuer auf 14 Monate, da die Gehaltsperiode umgestellt wird. Sie beginnt künftig im April statt wie bisher im Februar.

Benischek sprach von schwierigen Verhandlungen. Mit dem Ergebnis könne er aber gut leben, einziger Wermutstropfen sei die Verlängerung des Abschlusses auf 14 Monate.

Das Angebot der Arbeitgeber lag zuletzt bei 0,5 Prozent plus 10 Euro mit Gültigkeitsbeginn 1. April 2010. "Durch dieses etappenweise Inkrafttreten und die Ausdehnung des Wirksamkeitszeitraumes wird eine kostendämpfende Wirkung nicht nur für 2010 erzielt", sagt der Verhandlungsführer auf Arbeitgeberseite, Gerhard Müller, in einer Aussendung. (APA)

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