Geodaten für die Sicherheit

19. Jänner 2010, 19:09
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Geoinformatik ist die räumliche Verankerung von geografischen Informationen und beschäftigt sich mit der Zusammenführung und Visualisierung verschiedenster Datenströme - von Erdbeobachtungsdaten bis hin zu sozioökonomischen Daten - für bestimmte Anwendungen. Mit Angeboten wie Google Earth sind computergestützte Geoinformationssysteme auch alltagstauglich geworden.

Das Zentrum für Geoinformatik (Z_GIS) der Universität Salzburg forscht insbesondere in den Bereichen Umwelt- und Ressourcen-Monitoring, Katastrophenmanagement sowie Sicherheit und Stabilität. Finanziert wird das Z_GIS durch nationale Förderprogramme des Infrastrukturministeriums wie das Weltraumprogramm ASAP sowie durch das Forschungsrahmenprogramm der EU.

Mit dem Programm GMES (Global Monitoring for Environment and Security) soll mithilfe von Erdbeobachtungs- und Informationstechnologien ein nachhaltiges und unabhängiges europäisches Beobachtungssystem geschaffen werden. Im Rahmen von G-Mosaic (GMES Services for Management of Operations, Situation Awareness and Intelligence for regional Crisis) werden Frühwarnsysteme sowie Modelle für Krisenprävention und -management zur Unterstützung der Sicherheitspolitik der EU erarbeitet. (kri/DER STANDARD, Printausgabe, 20.01.2010)

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