Gebühren-Reparatur zählt nicht zu Wrabetz' wichtigsten Wünschen

19. Jänner 2010, 18:51
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Das neue ORF-Gesetz soll mit 1. Juli in Kraft treten

Wien - Kommende Woche könnten die Regierungsvorlagen zu ORF und Medienbehörde den Ministerrat passieren, erwartet ORF-General Alexander Wrabetz. Im Publikumsrat nannte er als sehnlichste Wünsche: Kein fixes Limit für Onlinewerbung (derzeit zwei Prozent der Gebühreneinnahmen). Erlaubnis für bezahlte Werbung für "regionale Initiativen" in Bundesland heute. Und Sponsorhinweise sollten nicht zur Werbezeit zählen - im Sinne der ORF-Regionalradios. Kein Wort aber über den schriftlich deponierten Wunsch, dass Programmentgelt fällig wird, sobald im Wohngebiet von TV-Sehern ORF-Signale empfangbar sind.

Die fünf Mitglieder der neuen Medienbehörde will das Kanzleramt im April/Mai ausschreiben. Das neue ORF-Gesetz soll mit 1. Juli in Kraft treten. (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 20.1.2010)

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