Bis zu 10.000 Euro Strafe für Wirte

28. Dezember 2009, 19:26
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Seit 1. Jänner 2009 gilt ein Rauchverbot in Lokalen. Erlaubt ist der Zigarettenkonsum in räumlich abgetrennten Raucherzimmern, kleinen Gaststätten und Betrieben, die wegen der neuen Regelung einen Umbau durchführen. Das Verbot betrifft alle Lokale, in denen Speisen oder Getränke verkauft werden - von Discos über Kantinen bis hin zu Imbiss- und Kebabständen.

Gaststätten mit einer Verabreichungsfläche unter 50 Quadratmeter dürfen Rauchen weiter erlauben. Größere Unternehmen können das Rauchen in Extrazimmern gestatten. Mindestens 50 Prozent der Lokalfläche müssen qualmfrei bleiben. Bis 1. Juli 2010 ist in bestimmten Fällen eine Übergangsfrist vorgesehen: Unter anderem kann bei Wirten, die einen Umbau beantragt haben, bis zu diesem Datum uneingeschränkt geraucht werden. Verpflichtend ist für alle Lokale eine Ausschilderung am Eingang und im Lokal selbst.

Wird das Rauchverbot nicht eingehalten, drohen Wirten Pönalen bis zu 2000 Euro, bei mehreren Verstößen bis zu 10.000 Euro. Gäste kann eine verbotenerweise angezündete Zigarette 100 Euro kosten, Wiederholungstätern drohen 1000 Euro Strafe. Missachtungen müssen von Privatpersonen angezeigt werden, erst dann wird das Bezirksamt tätig. (red/DER STANDARD-Printausgabe, 29.12.2009)

 

 

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