Erzwungene Fröhlichkeit ist kontraproduktiv

18. Dezember 2009, 11:26
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Psychiater raten von übertriebener Idealisierung des Weihnachtsfests ab

Frankfurt/Main - Der Druck, fröhlich sein zu müssen, kann während der Weihnachtsfeiertage erst recht zu Traurigkeit und depressiven Verstimmungen führen. "Je höher unsere Erwartungen sind, desto unwahrscheinlicher ist es, dass wir tatsächlich zufrieden sein werden", sagt die Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Psychiater, Christa Roth-Sackenheim: "Aus diesem Grund sollte man die Feiertage nicht idealisieren und sich nicht selbst unter Druck setzen, um alles richtig zu machen und die anderen nicht zu enttäuschen."

Außerdem sei es wichtig, die Menschen, mit denen man die Feiertage verbringe, so zu akzeptieren, wie sie seien. "Insbesondere bei schwelenden Konflikten in der Familie sei es wichtig, dass man zunächst einseitig auf andere zugehe, auch wenn man nicht sofort mit einem Entgegenkommen des Anderen rechnen könne. (APA)

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    Übertriebene Erwartungen birgen oft Enttäuschungen

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