Frauen gegen Sauerkraut

11. Dezember 2009, 14:20
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Krautverzehr und seine unabschätzbaren Folgen für das Klima - Österreich ist aus dem Schneider

Dass Kühe und ihre Flatulenzen eine ernste Bedrohung für das Weltklima sind, ist mittlerweile auch dem Unbedarften bekannt. Auf eine neue - durchaus nicht nur in olfaktorischer Hinsicht ernste - Bedrohung macht nun in Dänemark die Kopenhagener Zeitung "Politiken" aufmerksam. Die dänischen Klimagipfel-Gastgeber haben sich offenbar durch die vielen Berichte über die Schädlichkeit der Treibhausgase zu neuen Vorschlägen inspirieren lassen. "Politiken" wirbt - wenn auch in der Satire-Spalte - für ein weltweites Verbot von Sauerkraut. Der Grund: Die mit dem Verzehr verbundenen Folgen im menschlichen Verdauungssystem.

Die dirndlgewandete "Irmgard Hinterhüler aus Eckernförde" bringt die Bedrohung auf den Punkt und schiebt sie gleich auf die Nachbarn: "Millionen Deutsche essen Sauerkraut und erzeugen durch die Folgen des Kohls nicht nur drinnen schlechte Luft. Draußen erwärmt sich die Luft durch diese Abgase zusätzlich, und auch der Regen wird sauer." Die Organisation "Frauen gegen Sauerkraut" macht sich laut dem Blatt folgerichtig für ein weltumspannendes Sauerkraut-Verbot im angestrebten Klimaabkommen stark. Leider hätten die Politiker bisher nicht verstanden, wie ernst diese Form der Klimavergiftung sei.

Österreich ist auch in Sachen Kraut und die unabschätzbaren Folgen für das Klima Gott sei Dank aus dem Schneider. Laut Statistik Austria sind sie Krautmuffel. Jeder Österreicher verzehrt jährlich nur 6,4 Kilogramm des Gemüses. Wie lange der Österreicher liebste Gerichte - Nudeln und Schnitzel - unter diesem Aspekt ihre Unschuld bewahren, kann uns ohnedies wurst sein. Wir schieben dann eben die Schweizer und ihren Käse als Sündenbock vor.

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    Sauerkraut: So gesund - so gefährlich für das Weltklima.

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