Frage des Geschäftssitzes "nur Teilaspekt"

4. Dezember 2009, 17:03
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Wien - Als nicht relevant bezeichnet die Staatsanwaltschaft Wien eine Aussendung der Meinl Bank AG. In dieser hatte die Meinl Bank betont, dass sich Vorwürfe der Staatsanwaltschaft als haltlos erwiesen hätten. Am Montag war laut Meinl Bank bekannt geworden, dass die österreichische Übernahmekommission für MEL (heute Atrium) auch in der Vergangenheit nicht zuständig gewesen sei, da "der Geschäftssitz der MEL Jersey und nicht Wien gewesen war" . Die Staatsanwaltschaft betonte, dass diese Frage von untergeordneter Bedeutung ist. Wesentlich sei, ob strafbare Handlungen in Wien verübt wurden, "weil nicht nur der Verdacht des Anlegerbetrugs, sondern auch jener besteht, dass der der Kapitalerhöhung der MEL gewidmete Betrag ... tatsächlich für Rückkäufe eigener Zertifikate in Wien verwendet wurde." (red, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 5./6.12.2009)

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