"Linzer Auge": Keine Drehmomente auf der Donau

30. November 2009, 17:58
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Die Linz09-Hauptattraktion weigert sich, sich in Bewegung zu setzen

Linz – Und es dreht sich wieder nicht: Gut einen Monat vor dem Ende des Kulturhauptstadtjahres sollte es am Montag nun endlich gelingen, eine der Hauptattraktionen in Bewegung zu setzen. Doch das "Linzer Auge" (bereits liebevoll "Nudlaug" genannt) verweigert weiter den Schritt zum Perpetuum mobile. Grund diesmal: Die zu geringe Strömungsgeschwindigkeit der Donau, gepaart mit zu kleinen Antriebsschaufeln an der Insel-Unterseite. Es ist dies nun ein weiteres trauriges Kapitel in der Geschichte der Pannen-Plattform. Eigentlich hätte diese bereits im Mai funktionstüchtig sein sollen. Hochwasser und Transportprobleme verzögerten die Ankunft in Linz. Im August lag das "Auge" zwar vor Anker, Belagsprobleme verhinderten aber ein Betreten. Und schließlich verweigert das "Auge" den Dreh. Es folgten der Abbau und ein Reparaturmarathon. (mro/DER STANDARD-Printausgabe, 1.12.2009)

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    Zwei gegenläufig rotierende Kreisringe sollten eigentlich eine zweiminütige Rundreise mit Linz-Blick garantieren.

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