RZB mit maximal 30 Millionen involviert

30. November 2009, 14:21
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Chefanalyst Brezinschek befürchtet keine neue Finanzkrise - Erste Group und Bank Austria nicht bei Dubai World investiert

Die heimische RZB ist von den Zahlungsnöten des Immobilienentwicklers Dubai World leicht betroffen. "Die RZB hat eine geringe Position in einem syndizierten Kredit an Dubai World. Das maximale Verlustpotenzial beträgt rund 30 Millionen Euro", sagte RZB-Sprecher Andreas Ecker. Die beiden anderen heimischen Großbanken Erste Group und UniCredit Bank Austria haben ein Exposure ihrerseits verneint.

Bei dem international syndizierten Kredit, an dem die RZB beteiligt ist, handelt es sich um ein Volumen von 5 Mrd. Dollar (3,35 Mrd. Euro), der Anteil der RZB ist also relativ klein. Für einen Ausweg aus seiner tiefen Finanzkrise erhält Dubai Unterstützung vom Rest der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Die Zentralbank in der Hauptstadt Abu Dhabi bot lokalen und ausländischen Banken in Dubai eine Liquiditätshilfe an, wie die amtliche Nachrichtenagentur WAM am Sonntag berichtete.

RZB-Chefanalyst Peter Brezinschek sieht keine Gefahr für eine neue Finanzkrise. "Auch wenn die Verunsicherung nach dem angepeilten Schuldenmoratorium von Dubai World noch etwas andauern könnte, sehen wir darin eher die Nachwirkungen der globalen Schulden- und Immobilienblase und auf keinen Fall den Auftakt zu einer neuen globalen Finanzkrise", so Brezinschek. (APA)

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