Linux Mint 8: Ubuntu einfach(er) gemacht

30. November 2009, 13:37
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Neue Version der Linux-Distribution veröffentlicht - Basiert auf Ubuntu 9.10 - Samt Multimedia-Codecs und eigenem Startmenü

Eine Art verbessertes Ubuntu möchte Linux Mint sein, eine Zugangsweise mit der man in den letzten Jahren eine wachsende Schar an BenutzerInnen um sich scharen konnte. Mit Linux Mint 8 bringt man nun die neueste Ausgabe der eigenen Software und hofft so weiter zu wachsen.

Basis

Den Großteil der Änderungen übernimmt man dabei von Ubuntu 9.10, der Kernel trägt also die Nummer 2.6.31, als Desktop kommt GNOME 2.28 zum Einsatz. Das Default-Dateisystem ist nun auch hier ext4, der Bootloader Grub2 kümmert sich bei frischen Installationen um den Start des Systems. 

Eigenheiten

Die Linux-Mint-spezifischen Optimierungen konzentrieren sich hingegen vornehmlich auf die eigenen Anwendungen: So lassen sich im Update-Manager nun Programme von Aktualisierung ausschließen, das Startmenü kann nun Links auf beliebige Orte beinhalten. Es gibt einen neuen Upload-Manager, auch den OEM-Install - der bei Ubuntu schon einige Zeit angeboten wird - kann man nun nutzen.

Download

Linux Mint 8 kann kostenlos von der Seite des Projekts oder per Bittorrent heruntergeladen werden. Auf der Live-CD finden sich dabei schon von Haus aus Komponenten, die man bei Ubuntu erst nachinstallieren muss, also etwa gebräuchliche Multimedia-Codecs zur Wiedergabe von MP3s, DVDs und Co. Alternativ gibt es auch eine "Universal-Edition", die auf DVD mehr Software mitliefert, die Codecs aber zunächst uninstalliert lässt. (apo, derStandard.at, 30.11.09)

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    Linux Mint versucht mit dem GNOME Colors Icon Theme und dem GTK-Theme Shiki besonderen Wert auf den Look der Distribution zu setzen

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