Ein Jahr überstanden in der Krise

30. November 2009, 12:01
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Neue Ausgabe beschäftigt sich mit alternativen Familienmodellen, Bling Bling zum Häkeln und wie immer mit vielen coolen Frauen

Gut ein Jahr ist es her, dass die erste überregionale popfeministische Zeitung namens "Missy Magazine" in die Läden kam. Damals zierte die österreichische Chanteuse Soap & Skin das Cover und seither folgten nicht weniger einnehmende Frauenköpfe auf dem Titelblatt des Magazins.

Heilige Kuh Kleinfamilie

Treu geblieben ist Missy seither ihrer Abscheu gegenüber Diät-Ratgebern, dem "richtigen Look" oder diversen Psycho-Kaltduschen. Stattdessen berichtet Missy von anderen Frauen, die Musik machen, Filme drehen oder die Welt retten. In der neuen Ausgabe ist ein großes Dossier alternativen Familienmodell gewidmet: Als heilige Kuh wird die Kleinfamilie zwar weiterhin von Medien und Politik hoffiert, doch in Wirklichkeit haben sich in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Alternativen entwickelt.

Neben diesem Dossier erwartet die LeserInnen außerdem ein Interview mit der feministischen Pornoregisseurin Erika Lust und passend zur Vor-Geschenk-Zeit ein Schwerpunkt  über "Bling Bling zum Häkeln".

Dass das Missy Magazine in Zeiten von Wirtschaftskrise und allgemeiner Katerstimmung bei den Print-Medien das erste Jahr überstanden hat, gibt Anlass zu feiern. Neue Abos und Inserate würden helfen, die Missy krisenresistent auch ins neue Jahr zu begleiten. (red)

  • Die neue fünfte Ausgabe des Missy Magazines erscheint am 30.11. mit der  R'n'B-Künstlerin Janelle Monáe auf dem Cover.
    cover: missy magazine

    Die neue fünfte Ausgabe des Missy Magazines erscheint am 30.11. mit der R'n'B-Künstlerin Janelle Monáe auf dem Cover.

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