Verwirrung um angeblich aufgetauchten Sarg

30. November 2009, 09:36
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Sterbliche Überreste laut Medienbericht wieder in Kärnten - Polizei und Familie : "Wissen davon nichts"

Klagenfurt - Gut ein Jahr nach dem Diebstahl des Sarges des 2006 verstorbenen Milliardärs Friedrich Karl Flick aus seinem Mausoleum in Velden am Wörthersee sorgt ein Zeitungsbericht für Verwirrung. Wie die "Krone" in ihrer Ausgabe von Montag berichtet, sollen die sterblichen Überreste in Ungarn aufgetaucht und bereits wieder nach Kärnten überstellt worden sein.

Wir wissen von alldem offiziell nichts", sagte Gottlieb Türk, Sprecher des Landespolizeikommandos Kärnten. Laut "Kronen Zeitung" steckt hinter dem Diebstahl eine mehrköpfige Bande. Die mutmaßlichen Täter sollen inzwischen im Gefängnis sitzen. "Mir ist von den gesamten Vorgängen nichts bekannt", erklärte Jörg-Andreas Lohr, Vorstand der Familienstiftung Flick. "Leider kann ich nicht bestätigen, dass die sterblichen Überreste wieder aufgetaucht sind", sagte Lohr. Er widersprach Vermutungen, wonach die Familie private Ermittlungen zur Auffindung in Auftrag gegeben hätte. Lohr: "Wir haben immer auf die Polizei gesetzt und nie etwas anderes gemacht".

Am 19. November vergangenen Jahres gab die Polizei bekannt, dass wenige Tage zuvor das Grab des 2006 im 79. Lebensjahr verstorbenen Wahl-Österreichers aus dem Mausoleum am Friedhof in Velden am Wörthersee geschändet und der Sarg entwendet worden war. Unbekannte hatten die Hunderte Kilo schweren Granitplatten zur Seite gerückt und den Sarg abtransportiert. (APA)

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