Strabag: Analysten prognostizieren Ergebnisplus

27. November 2009, 17:23
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Wien - Analysten heimischer Großbanken erwarten für die am Montag anstehenden Neunmonatszahlen des Baukonzerns Strabag Anstiegen bei Umsatz und operativem Ergebnis, aber einen fallenden Nettogewinn. Die Bauleistung wird im Mittel der Analystenschätzungen von Erste Group, Raiffeisen Centrobank (RCB) und UniCredit im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent höher bei 9.650,30 Mio. Euro gesehen.

Der Umsatz wird um 7,4 Prozent höher bei 8,93 Mrd. Euro gesehen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sollte den Experten zufolge um 12 Prozent auf knapp 438 Mio. Euro steigen. Das Betriebsergebnis (Ebit) wird bei 169,5 Mio. Euro erwartet, und dürfte damit 26 Prozent über dem Vorjahreswert liegen. Der Nettogewinn wird im Mittel bei 96,1 Mio. Euro und damit um 16,4 Prozent unter dem entsprechenden Wert der ersten neun Monate 2008 erwartet.

Peter Bauernfried, Analyst bei der UniCredit sieht für die ersten drei Quartale 2009 Steigerungen bei Umsatz, Bauleistung und Ergebnis. "Die voraussichtlich besseren Zahlen sind von positiven Konsolidierungen getrieben", erklärt Bauernfried. Im Detail erwartet er dabei Zuwächse beim Eisenbahn- und Autobahnbau, jedoch einen Rückgang beim Hochbau. "Die operativen Margen dürften in den ersten drei Quartalen leicht ansteigend sein", ergänzt Bauernfried.

Franz Hörl, Analyst bei der Erste Group, hebt ebenfalls die positiven Konsolidierungseffekte hervor, die sich in den Zahlen niederschlagen sollten. Aber auch von gesunkenen Rohstoffkosten profitiert das Ergebnis, so Hörl. (APA)

 

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