Immofinanz/Immoeast - Kredit neu verhandelt

27. November 2009, 11:36
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Verbesserte Bedingungen als weiterer Schritt in Richtung Restrukturierung der Gruppe

Wien - Die börsenotierte Immofinanz-Gruppe hat nach zwölfmonatigen Verhandlungen mit einem Bankensyndikat eine Neustrukturierung ihres 415-Mio.-Euro-Kredits aus dem Jahr 2006 erreicht. Daraus ergebe sich für die Gruppe eine deutlich verbesserte Dokumentation mit dem Wegfall von bzw. höheren Grenzen für Financial Covenants (Nebenbestimmungen) und Defaultkriterien (Verzugskriterien) sowie eine weitgehende Aufhebung der Rückzahlungsverpflichtung aufgrund von Verkäufen, erklärten Immofinanz und Immoeast am Freitag.

Im Gegenzug erfolge durch die Immofinanz-Gruppe im laufenden bzw. folgenden Geschäftsjahr (2009/10 sowie 2010/11) eine freiwillige Rückführung in Höhe von 100 Mio. bzw. 75 Mio. Euro, heißt es weiter.

Der in der Sphäre der Immoeast AG befindliche Kredit werde durch Garantie der Immofinanz AG und partiell durch Liegenschaften im CEE-Raum besichert. Ursprünglich war der 2006 von WestLB und Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) arrangierte Kredit unbesichert gewesen. Die Laufzeit - bis 2012/13 - blieb unverändert.

Mit der Vereinbarung mit den Banken sei der Immofinanz-Gruppe wieder ein weiterer Schritt im Restrukturierungsprogramm gelungen, wird betont. Das Banken-Syndikat besteht aus folgenden zehn Instituten: RZB, WestLB, Landesbank Hessen-Thüringen (LBHT), BNP Paribas, Eurohypo AG, Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), Oberbank, Credit Suisse, Investkredit und Allgemeine Sparkasse OÖ. (APA)

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