Pühringer: Wenn ein Gegenkandidat, dann ein "Kaliber"

27. November 2009, 10:30
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Die ÖVP müsse überlegen, "ob es einen Kandidaten gibt, der eine reelle Chance hat"

Seit der Bekanntgabe von Heinz Fischers Wiederkandidatur mehren sich in der ÖVP die Stimmen, keinen Gegenkandidaten bei der Bundespräsidentschaftswahl aufzustellen (derStandard.at berichtete). Nun hat sich auch Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer zu Wort gemeldet. Sollte doch jemand kandidieren, müsse dieser Mensch ein richtiges "Kaliber" sein, wird Pühringer auf ORF Oberösterreich zitiert.

Erwin Pröll wäre ein Kaliber gewesen, ist Pühringer überzeugt. Jetzt muss man überlegen, ob es einen Kandidaten gibt, der auch eine reelle Chance hat. "Ansonsten sollte man nicht kandidieren."

Änderung der Bundespräsidentenwahl

Für den Fall, dass Heinz Fischer keinen Gegenkandidaten bekommt, schlägt Pühringer eine generelle Änderung der Bundespräsidentenwahl vor. Statt einer Volkswahl sollte in einem solchen Fall der einzige Kandidat von der Bundesversammlung - bestehend aus Nationalrat und Bundesrat - wiederbestellt werden.

Die ÖVP möchte erst nach dem Jahreswechsel über ein mögliches Antreten bei der Bundespräsidentschaftswahl entscheiden, so der Tenor bei der Auftaktveranstaltung zum ÖVP-Grundsatzprogramm. (red, derStandard.at, 27.11.2009)

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    Für den Fall, dass Heinz Fischer keinen Gegenkandidaten bekommt, schlägt Pühringer eine generelle Änderung der Bundespräsidentenwahl vor.

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