Tipps gegen Akne und unreine Haut

27. November 2009, 10:12
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Gesellschaft der Schulärzte unterstützt im Kampf gegen Akne: 80 bis 90 Prozent aller Jugendlichen sind betroffen

Wien -  80 bis 90 Prozent aller Jugendlichen leiden während der Pubertät unter unreiner Haut oder Akne. Die psychische Belastung für stark betroffene Jugendliche ist sehr groß. Die 2008 gegründete Gesellschaft der Schulärztinnen und Schulärzte Österreichs (GSÖ) greift diesen Problembereich auf und stellt Schulärzten und Lehrern ein Informationsangebot rund um das Thema Akne zur Verfügung. Gemeinsam mit Dermatologen wurden eine Infobroschüre für Schüler, ein Infoposter, Lehrunterlagen und ein Web-Schwerpunkt inklusive Gewinnspiel erstellt.

Psychische Folgen

"Akne ist ein ernst zu nehmendes Problem. Die psychischen Folgen für stark betroffene Jugendliche sind oft enorm. Gerade in der Pubertät, wenn man sich für das andere Geschlecht zu interessieren beginnt, kann das Selbstwertgefühl sehr unter unreiner Haut leiden. Die Folgen reichen im Extremfall von Depressionen bis hin zu sozialer Vereinsamung", erklärt Judith Glazer, Präsidentin der GSÖ in einer Aussendung.

Rechtzeitige Behandlung kann Narben verhindern

Die Informationsbroschüre entstand in Zusammenarbeit mit Doris Fanta, Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten und Vorstandsmitglied der ÖGDV.: "Wichtig ist es, Jugendliche rechtzeitig darauf aufmerksam zu machen, dass mit richtiger medizinischer Pflege und Behandlung eine bedeutende Besserung erreicht werden kann. Der Besuch bei einer Hautärztin oder einem Hautarzt sollte den Schülern nahegelegt werden".

Die wichtigsten Tipps bei unreiner Haut und Akne

Akne sei die häufigste Hauterkrankung überhaupt. Sowohl bei Burschen als auch bei Mädchen kommt es in der Pubertät zu einer vermehrten Ausschüttung von Testosteron, was eine erhöhte Talgproduktion mit sich bringt. Talg und abgestorbene Hautzellen verstopfen die Poren. Mitesser und in weitere Folge entzündliche Pickel und Pusteln können entstehen.

Tipps der Schulärzte

  • Nicht "irgendwas" ins Gesicht schmieren. Normale Seife und scharfe Reinigungsprodukte trocknen die Haut aus - lösen aber nicht das Problem.
  • Besuch bei einem Hautarzt. Wenn man rechtzeitig mit der richtigen Behandlung beginnt, kann man Narben so weit wie möglich vermeiden.
  • Reinigung ein bis zwei Mal täglich (öfter ist kontraproduktiv). Milde medizinische Pflegeprodukte, die auf Aknehaut abgestimmt sind.
  • Nicht Herumdrücken.
  • Make Up und Abdechstifte sind in Ordnung wenn sie ölfrei, antibakteriell und auf Aknehaut abgestimmt sind. (red)
  • Bild nicht mehr verfügbar

    Mit unreiner Haut muss man sich nicht verstecken, Hilfe gibt es beim Hautarzt

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