Gerhard Krispl, Luxus-Veranstalter

    27. November 2009, 16:49
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    Am Wochenende findet in Wien zum vierten Mal die Messe "luxury, please" statt. "Wir hosten Luxusfirmen und schaffen einen Marktplatz für Luxusgüter"

    In der Hofburg gibt es alles zu sehen und zu kaufen, was wirklich teuer ist: Schmuck, Mode, Uhren, Teppiche, Autos ... "Zu den Ausstellern gehören Aston Martin, Bentley, Jaguar und Maserati, Rolls Royce stellt in Österreich erstmals den neuen Ghost vor." Gerhard Krispl kennt ihn schon. "Ich durfte ihn in Goodwood fahren."

    Der Ghost ist "handsomer" als der Phantom. "Und auch kleiner, für den täglichen Gebrauch - also ohne Chauffeur - geeignet." Er ist auch "günstiger". "Den Ghost gibt's ab 200.000 Euro, für das Phantom legt man nochmals 300.000 drauf." Krispls "Einsteigermodell in den Luxus der motorisierten Fortbewegung" war ein 2CV mit 19 PS. Zu Hause in Graz steht ein Cinquecento mit "Fetzendachl", Baujahr 1969. "Er fährt immer noch."

    Der Dienstwagen ist ein gebrauchter VW Phaeton. "Der Phaeton wird generell unterschätzt. Er hat Klasse und ist absolut komfortabel. Klimatronic, Sitzkomfort und Fahrgefühl sind einzigartig. Nach außen wirkt er unspektakulär, fast wie ein Passat, aber ich habe die Sicherheit eines Phaeton." Das Understatement löst keinen Neid aus. "Jeder, der mitfährt, ist begeistert, denn er ist cool und reduziert", sagt der Steirer und lässt sich zu einem Vergleich von Wolfgang Joop hinreißen: "Es geht weg von den High Heels zu den Pumps: gleiche Qualität und gleicher Preis, aber man zeigt die Schärfe nicht mehr." (Jutta Kroisleitner/DER STANDARD/Automobil/27.11.2009)

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