Wiener Kunstsupermarkt hat wieder geöffnet

26. November 2009, 15:05
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Kunst zu Fixpreisen - Ab 50 Euro ist man dabei - Erstmals gibt es heuer auch Führungen

Wien - Im Kunstsupermarkt auf der Mariahilfer Straße wurden seit der Eröffnung am 5. November bereits 870 Werke verkauft. Das sind schon 20 Prozent mehr als im Vorjahr, freute sich Initiator Peter Doujak.

Bereits zum dritten Mal wurde die Shoppingfiliale für das etwas andere Weihnachtsgeschäft eingerichtet. Bis zum 18.Jänner bietet man auf 250 Quadratmetern über 4.000 Werke 70 heimischer und internationaler Künstler. Der Großteil der Unikate geht zum Fixpreis von 50, 99, 199 oder 299 Euro über den Ladentisch. Unter dem Titel "Kunstsupermarkt-Kollektion" gibt es aber auch Großformatiges zu höheren Preisen.

Den Erfolg des Supermarktkonzepts erklärt sich Doujak damit, dass man eine breitere Schicht Kunstinteressierter anspreche als der reguläre Kunstmarkt. "Viele trauen sich nicht in normale Galerien." Seit heuer bietet man für Bildungseinrichtungen und Firmen auch Führungen durch die Ausstellung an.

Entwickelt wurde das Konzept Kunstsupermarkt vom Kunsthistoriker Mario Teres, der 1998 in Marburg die erste derartige Einrichtung eröffnete. Nach Standorten in Frankfurt am Main, im schweizerischen Solothurn, in Gießen und Berlin folgte 2007 Wien. Hier fungiert Teres als Lizenzgeber. (APA)

Webtipp: Kunstsupermarkt, Mariahilfer Straße 103, in der Passage U3 Station Zieglergasse

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