Angelsächsischer Schatz ist 3,6 Millionen Euro wert

26. November 2009, 14:34
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Summe wird zwischen dem Finder und dem Besitzer des Grundstücks aufgeteilt

London - Der Goldschatz aus der Zeit der Angelsachsen, den ein arbeitsloser Brite im Sommer  - wie berichtet - entdeckt hatte, ist 3,285 Millionen Pfund (3,6 Millionen Euro) wert. Die Summe, die von einem Experten-Komitee festgelegt wurde, werde nun zu gleichen Teilen an den Finder Terry Herbert und den Besitzer des Grundstücks, Fred Johnson, gehen, erklärte das British Museum am Donnerstag in London.

Herbert (55) hatte den Schatz mit seinem Metalldetektor im Juli auf einem benachbarten Acker in der mittelenglischen Grafschaft Staffordshire entdeckt. Der Fund stammt vermutlich aus dem siebenten Jahrhundert und besteht aus rund 1.600 Stücken, darunter Helmteile, Schwertgriffe und Kreuze. Archäologen halten ihn für den größten und bedeutendsten aus der Zeit des germanischen Stammes. Mehrere Experten gehen davon aus, dass es sich bei den Stücken um Trophäen oder Beutestücke blutiger mittelalterlicher Kämpfe handeln könnte.

Der Landbesitzer Johnson erklärte, er wisse noch nicht, was er mit dem Geld machen werde. "Er war tausende Jahre vergraben, (die Entscheidung) kann da ein bisschen warten", zitierte ihn BBC auf ihrer Webseite.

Zugänglichkeit

Der Schatz ist derzeit teilweise im British Museum zu sehen. Jedoch hoffen zwei Museen, das Birmingham Museum and Art Gallery und das Potteries Museum and Art Gallery in Stoke-on-Trent, die nötigen Mittel sammeln zu können, um den Schatz zu erwerben. Es sei "immens wichtig", dass der Fund für die Öffentlichkeit zugänglich sei, betonte Norman Palmer vom Schatzkomitee, das von der Regierung ernannt worden war. (APA/red)

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