Obama will mit Videospielen Kinder bilden

26. November 2009, 14:58
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Große Wissenschaftsförderung soll Kinder mit TV-Shows und Games zum Lernen animieren

Das Weiße Haus hat ein teilweise von privaten Instituten finanziertes Programm zur Förderung von Wissenschaft und Mathematik vorgestellt, das auch eine Reihe an Aktivitäten der Entertainment Software Association (ESA) umfassen wird. Im Rahmen dessen werden auch tausende PlayStation 3-Spielkonsolen mit dem Videospiel "LittleBigPlanet" an Bibliotheken ausgeliefert, um Kinder und Jugendliche zu einem mit 300.000 US-Dollar dotierten Design-Wettbewerb zu animieren. Dies berichtet die New York Times.

Umfassend

Neben Videospielen, werden auch andere Medien in die Initiative miteinbezogen. Etwa wird die Fernsehsendung "Die Sesamstraße" zwei Jahre lang einen Fokus auf Wissenschaft legen, Discovery Channel strahlt eigenes ein Programm ohne Werbeunterbrechung aus und Time Warner stellt ein umfassendes Internetangebot auf die Beine.

Kreativ

Der LittleBigPlanet-Wettbewerb, "Game Changers" getauft, ist einer von vielen Wettbewerben, die im Rahmen der  2 Millionen Dollar schweren "2010 Digital Media and Learning Competition" der MacArthur-Stiftung ins Leben gerufen wurde. Kinder im Alter von 4 bis 16 Jahren müssen Level kreieren und dabei wissenschaftliche Aspekte einbauen. Ebenfalls mit 300.000 Dollar dotiert ist ein Wettbewerb zur Entwicklung eines Browserspiels.

(zw)

 

  • LittleBigPlanet soll Kinder zu spielenden Wissenschaftlern machen
    foto: scee

    LittleBigPlanet soll Kinder zu spielenden Wissenschaftlern machen

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