Vampirismus und "Lametta-Lilith"

25. November 2009, 13:19
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Feministisches Magazin nimmt Vampir-Hype rund um "Twilight" unter die Lupe

Seit dem Teen-Hit "Twilight" und der Erfolgs-TV-Serie "True Blood" ist der Vampir-Hype zurückgekehrt. "Auch wir haben Blut geleckt", schreiben die an.schläge-Redakteurinnen zu ihrer neuen Ausgabe, die sich passend zur dunklen Jahreszeit mit dem Thema auseinander setzt. Und einen feministischen Blick auf literarische und filmische Vampirsagas wirft: Sind auch die klassischen Geschlechterrollen darin nicht totzukriegen? Oder gibt es mit Heldinnen wie Buffy inzwischen alternative Role Models im vampiristischen Figurenkosmos? Die biblische Lilith ist die Mutter aller Vampire und Vampirinnen, eine "Lametta Lilith" ziert deshalb die Rückseite des Hefts.

Blutsaugen

Unter "Ich sauge, also bin ich" macht Elisabeth Streit einen Streifzug durch eine blutrünstige Filmgeschichte und einer "selbstbewussten Slayer-Schnitte" namens Buffy gehen Silke Pixner und Claire Benedikt auf den Grund. Vina Yun konstatiert vor diesem Schweprunkt-Hintergrund das Sehnen nach einer "ewigen Adoleszenz".

Außerdem im neuen Heft Beiträge über "Geschmähte Schmähführerinnen", die miese soziale Lage von Künstlerinnen, b.girls, die Ausstellung "gender.check", Reinigungsfrauen, Equal Pay und vieles mehr. (red)

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an.schläge

Beim X-mas-Contest mitmachen: "Lametta Lilith" ausschneiden samt Banderole und auf die Christbaumspitze (oder an die Yuccapalme oder ...) stecken. Die drei kreativsten Arrangements gewinnen ein Jahresabo der an.schläge.
Mail mit Foto an office@anschlaege.at.

Nachlese

The Vampiric as a Mode: Die Autorin, Künstlerin und Philosophin Judith Fischer im Gespräch über ihre Arbeit am VAMPIRIC Researchprojekt, die Vampirin und das Blut

  • Die biblische Lilith ist die Mutter aller Vampire und Vampirinnen.
    foto: magazincover dezember

    Die biblische Lilith ist die Mutter aller Vampire und Vampirinnen.

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