Realität der "femicidios"

7. Dezember 2009, 08:15
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Katherine Ronderos zu Frauenmorden und wirtschaftlicher Benachteiligung in Honduras - Clip der Frauensolidarität

Die gehäufte Ermordung von jungen Frauen - "femicidios" - ist in etlichen mittelamerikanischen Ländern bittere Realität. Es besteht ein klarer Zusammenhang zwischen struktureller und wirtschaftlicher Benachteiligung und Gewalt gegen Frauen im öffentlichen und im häuslichen Bereich. Frauennetzwerke kämpfen für überregionale Maßnahmen bei der Beseitigung von Gewalt gegen Frauen im wirtschaftlichen und im sozialen Leben.

Katherine Ronderos ist Aktivistin des zentralmerikanischen Frauennetzwerkes CAWN mit Sitz in London. Im September 2009 recherchierte sie zur Situation der Arbeiterinnen in Honduras und im Oktober war sie Gast bei der Frauensolidarität in Wien, wo sie über die Ursachen der Gewalt gegen Frauen in Honduras und über notwendige Gegenmaßnahmen berichtete.

Interview in englischer Sprache. (red)

 

Info:

Das Videoprojekt "Klappe auf!" ist eine Aktion im Rahmen der "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" 2009. Es wird getragen von den Autonomen Österreichischen Frauenhäusern, CARE Österreich, Frauensolidarität, LEFÖ - Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen, Miteinander Lernen - Birlikte Ögrenelim sowie WIDE - Netzwerk Women in Development Europe. Der Vor- und Abspann wurde von Doris Mayer gestaltet, Bearbeitung und Schnitt der Beiträge: Katja Schröckenstein. Das Projekt wurde mit finanzieller Unterstützung der MA 57- Frauenabteilung der Stadt Wien realisiert.

Link

www.frauensolidaritaet.org

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