Hirsch Servo rutscht tiefer in die Verlustzone

25. November 2009, 09:16
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Nettoverlust von 0,33 auf 1,33 Millionen Euro erhöht - 1,22 Millionen Euro Bilanzverlust

Wien - Der börsenotierte Kärntner Maschinenbauer und Verpackungshersteller Hirsch Servo AG ist im ersten Quartal 2009/10 tiefer in die Verlustzone gerutscht. Sowohl Umsatz als auch Ergebnis sind weiter deutlich gesunken. Bei moderater Nachfragesteigerung sei die Ergebnisprognose für 2009/10 derzeit noch leicht negativ, teilte das Unternehmen am Mittwoch ad hoc mit.

Bei einem Umsatzrückgang von 29 Prozent auf 19,7 Mio. Euro ist das Betriebsergebnis (EBIT) von plus 0,68 auf minus 0,91 Euro gesunken. Das EGT (Ergebnis vor Steuern) beläuft sich auf -1,31 Mio. Euro, nach -0,5 Mio. Euro im Vorjahr. Das Ergebnis nach Steuern verringerte sich auf -1,33 Mio. Euro (-0,33 Mio. Euro). Der Bilanzverlust beträgt 1,22 Mio. Euro, nach einem Bilanzgewinn von 0,11 Mio. Euro per 30. Juni 2009.

Die Eigenkapitalquote sank auf 11,2 Prozent (30.6.2009: 12,6 Prozent).

Im Berichtszeitraum wurde ein Cash Flow aus Betriebstätigkeit von 0,13 Mio. Euro (1,96 Mio. Euro) realisiert. Mit dem Ziel, Liquidität zu sichern, seien die Investitionen deutlich von 1,1 auf 0,3 Mio. Euro im ersten Quartal zurückgeschraubt worden.

Zum Stichtag 30. September 2009 beschäftigte die Hirsch-Servo-Gruppe 636 Mitarbeiter, nach 736 im Vorjahr. (APA)

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