Land schafft Wissen

24. November 2009, 21:05
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Tullns Technologiezentrum wurde erweitert

Wenn es nach Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll geht, hat Niederösterreich bald doppelt so viele Wissenschafter wie jetzt, nämlich 2000. Ein erster Schritt: Platz schaffen. Das 2005 gegründete Technologiezentrum Tulln wurde deshalb um einen zweiten Gebäudekomplex erweitert.

Mit dem Campus will sich Tulln sich als "moderner Wirtschafts- und Forschungsstandort mit innovativer Spitzentechnologie" positionieren, hieß es. Im Technopol Tulln wird in den Bereichen Agrar- und Umweltbiotechnologie sowie Lebens- und Futtermittelsicherheit gearbeitet und geforscht. Am TZT sind zehn internationale Unternehmen mit 220 Arbeitsplätzen tätig. Bereits seit 15 Jahren ist das interuniversitäre Department für Agrarbiotechnologie (IFA) angesiedelt, und bis 2011 soll ein Universitäts- und Forschungszentrum (UFT) - Forschungsverbund zwischen der Wiener Universität für Bodenkultur (Boku) und dem Austrian Institute for Technology Seibersdorf (AIT) - entstehen.

Im Fachhochschul-Studiengang "Biotechnische Verfahren" wurden seit Herbst 2002 insgesamt 195 Personen zu Biotech-Fachkräften ausgebildet. 2010 werden die ersten Master-Studien abgeschlossen, ab 2011 können sich Dissertanten der Boku am neu geschaffenen UFT in Master- und PhD-Lehrgängen mit Biotech-Themen auseinandersetzen. (APA, red/DER STANDARD, Printausgabe, 25.11.2009)

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