Ein "Sprachrohr" für Gründer in den Regionen

24. November 2009, 20:57
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Verband der Technologiezentren Österreichs ist 20

Ideen für Firmengründungen in ländlichen Regionen zu finden ist nicht immer ganz einfach - besonders in Zeiten der Krise. Gründer brauchen daher Unterstützung und finden diese seit mittlerweile zwanzig Jahren beim Verband der Technologiezentren Österreichs (VTÖ), der Vertretung der Gründerzentren. Der VTÖ bot zuletzt verstärkt Weiterbildungsmaßnahmen an. Im Angebot: Seminare wie "Regionale Innovationspotenziale erkennen und nützen", für dessen Konzeption man sich das Know-how von Walter Schiebel, Vorstand des Instituts für Marketing und Innovation an der Universität für Bodenkultur, geholt hat.

Im Projekt Business Pro Austria betreibt man Ideencoaching mithilfe eines Modells, das für Unternehmensgründungen entwickelt wurde. Fünf Bundesländer bemühen sich bisher, dieses Gründer-bei-der-Hand-Nehmen umzusetzen. Seit den 1980er-Jahren sind vor allem in den ländlichen Regionen Zentren entstanden, um innovativen KMUs eine Plattform zu bieten. Mittlerweile gibt es etwa 90. Davon sind 57 Mitglieder beim Verband: Dazu zählen die Zentren der niederösterreichischen Gründeragentur RIZ genauso wie das Gründerzentrum Cast in Tirol und der renommierte Softwarepark Hagenberg.

Der VTÖ will als "Sprachrohr" auch für den Wissenstransfer sorgen und bietet dazu entsprechende Veranstaltungen an, zum Beispiel die Internationale Lakeside-Konferenz "Wissen schafft Unternehmen - Erfolgreiche Kooperationsstrategien zwischen Wissenschaft und Wirtschaft" (26./27. 11., Klagenfurt).

Öffentliche Fördermittel erhält der VTÖ vom Wirtschaftsministerium. Sektionschef Michael Losch sieht in der Innovationsförderung im Unternehmensbereich eine große Herausforderung in Zeiten der Wirtschaftskrise. "Hier müssen wir noch stärker werden." (red/DER STANDARD, Printausgabe, 25.11.2009)

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