Gebietskrankenkasse stellt GAK Schulden fällig

24. November 2009, 16:52
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Präsident Kürschner will Hoffnung auf Sanierung noch nicht aufgeben

Graz - Der GAK steht erneut vor dem Aus. Die Steiermärkische Gebietskrankenkasse stellte dem Regionalligaverein am Dienstag rund 200.000 Euro an Außenständen fällig und hat gleichzeitig Konkursantrag beim Grazer Handelsgericht eingebracht, wie Präsident Anton Kürschner bestätigte. Kürschner wollte am Dienstagnachmittag die Hoffnung noch nicht aufgeben. Man habe am Mittwoch noch einen Termin beim Richter, grundsätzlich seien Mittel vorhanden.

Der Präsident des vormaligen Meisters setzt trotz der drohenden Insolvenz weiter darauf, sein "Sanierungskonzept fortzuführen". Auch die Anhänger wären durchaus bereit zu helfen. Es existiere ja noch einen Frist von rund 14 Tagen nach dem Insolvenzantrag, in denen man die Sache vorantreiben könne, etwa mit dem Verkauf der Marketingrechte. "Am Mittwoch erfahren wir vom Richter mehr", so der Präsident.

Bereits Anfang November hatten etwa 25 Spieler ihre bis zu drei Monate ausstehenden Gehälter fällig gestellt, damals war ein massenweiser Absprung von Spielern durch kurzfristige finanzielle Hilfe von Funktionären und Gönnern noch verhindert worden. Die Gruppe der GAK-Investoren, die seit dem Jahr 2008 rund 3,5 Mio. Euro in die Sanierung des GAK investiert hatte, hatte damals allerdings zeitgleich erklärt, man sehe sich "außerstande, unter den derzeitigen Bedingungen zusätzliche Geldmittel für die Sanierung des Vereins aufzubringen". (APA)

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