FPÖ legt sich mit Apple an

24. November 2009, 11:29
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Generalsekretär Vilimsky spricht über Garantieverlust durch Rauch von einer "Absurdität der Sonderklasse"

Die FPÖ hat einen Bericht des US-Magazins Consumerist zum Anlass genommen, gegen Apple und die EU zu wettern. Wie berichtet, wurde in den USA zwei Apple-Kunden die Reparatur ihrer Macs verwährt, weil die Geräte Rauch ausgesetzt gewesen sein sollen. Für FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky eine "Absurdität der Sonderklasse", wie er in einer Aussendung mitteilte.

Garantie erloschen

In beide Fällen soll die Garantie erloschen und die Reparatur verweigert worden sein. Die Begründung sei gewesen, dass man die Techniker nicht zwingen könne an kontaminierten Geräten zu arbeiten. In den USA gilt Nikotin laut der Operational Safety and Health Administration (OSHA) als biologisch gefährlicher Stoff. Für die Kunden war allerdings unverständlich, dass darauf nicht in der Garantie extra darauf hingewiesen werde.

Auch bald in Europa?

"Die Frage sei nun interessant, ob diese Vorgangsweise des US-Unternehmens nun auch bald in Europa und damit Österreich Platz greife. Nachdem die EU geneigt sei, jede noch so große Absurdität aus den USA nachzuäffen, sei Rauchern vorsorglich empfohlen, zweimal zu überlegen, bevor sie aufgrund der unklaren Garantieansprüche zu Apple-Produkte greifen", heißt es in der FPÖ-Aussendung. Apple Österreich war vorerst für ein Statement nicht erreichbar. (br)

 

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    FPÖ-Generalsekretär Vilimsky

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