Mehr Anzeigen wegen Übergriffe gegen Homosexuelle

24. November 2009, 11:04
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Deutlicher Anstieg der gemeldeten Verbrechen gegen Homosexuelle und religiöse Gruppen in den USA

Washington - Im vergangenen Jahr sind in den USA deutlich mehr Verbrechen gegen Homosexuelle und religiöse Gruppen gemeldet worden. Bei Verbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung der Opfer wurde ein Anstieg um fast elf Prozent verzeichnet, bei religiös motivierten Straftaten um knapp neun Prozent, wie die Bundespolizei FBI am Montag mitteilte. Insgesamt stieg die Zahl der angezeigten aus Hass und Vorurteilen begangenen Taten um rund zwei Prozent.

7.783 sogenannte hate crimes

Bei den Übergriffen handelt es sich laut FBI zu etwa jeweils einem Drittel um Vandalismus oder Sachbeschädigung, Einschüchterung und körperliche Angriffe. Eine Statistik mit einem jährlichen Vergleich der Zahlen gibt es nicht, weil laut FBI die Zahl der meldenden Dienststellen zu sehr schwankt. 2008 wurden den Angaben zufolge 7.783 sogenannte hate crimes gemeldet, sieben davon waren Morde. Jedes zweite Verbrechen war rassistisch motiviert, jedem fünften lagen religiöse Vorurteile zugrunde und jedes sechste richtete sich gegen die sexuelle Orientierung des Opfers. (APA)

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